Intern

Vorbemerkung:
Die Arbeitsgruppe baut auf den Ergebnissen der AKAC-Vorgängergruppe "Ethische Kompetenz und berufsrelevante Motive" auf. Diese Ergebnisse wurden in drei Präsentationen im Rahmen des AKAC-Kongresses 2008 in Potsdam vorgestellt. Die Präsentationen hatten folgende Schwerpunkte:

  1. Inhaltsanalyse der Ethik­kodizes der DAX-30-Unternehmen (geleitet von Konzepten zum Organizational-Citizenship-Behavior sowie zum kontraproduktiven Verhalten)
  2. Wertevermittlung für Azubis am Beispiel eines Industrie­unternehmens
  3. Möglichkeiten und Grenzen diagnostischer Methoden zur Erfassung ethischer Kompetenz (Definition,  Überschneidung/Abgrenzung zu anderen Aspekten, welche diagnostische Herangehensweisen - Integritätstests, Interviewmethodik, AC) – hier knüpft die Arbeit der aktuellen Gruppe an

Thema der Projektgruppe:

Was benötigen Fach- und Führungskräfte in Organisationen für eine erfolgreiche Berufstätigkeit? Neben dem Fachwissen sind soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Führungsfähigkeiten und Selbstmanagementkompetenzen etablierte Begriffe, mit denen soft skills z.B. in Stellenanzeigen beschrieben werden. Ein Begriff, der noch nicht diese "Salonfähigkeit" besitzt und regelmäßig benannt wird, ist die ethische Kompetenz.

Benötigen Unternehmen ethische Kompetenz? Versagen Unternehmen in moralischer Hinsicht? Bedenkt man z.B. die Verwicklung in Korruptionsfällen, illegalen Waffenexporten oder die Beteiligung an ökologischen Katastrophen, so werden dadurch nicht nur Gesellschaft oder Umwelt geschädigt, sondern dies hat auch negative Auswirkungen auf das Unternehmen selbst, die von der Imageschädigung bis zu Zahlung gewaltiger Schadensersatzforderungen reichen. Deswegen benötigen Unternehmen Personal mit ethischer Kompetenz.

Es gilt, Personen einzustellen, die ethisch-moralische Probleme im eigenen Tätigkeitsbereich oder im Unternehmen erkennen und analysieren können und in solchen Situationen adäquates Verhalten zeigen.Dafür sind Diagnosemöglichkeiten ebenso wichtig wie Vorgehensweisen zur Entwicklung ethischer Kompetenz.

Ziele, aktueller Stand und geplante Projektergebnisse:

  1. Aufgreifen der Thematik einer Begriffsbestimmung von „ethischer Kompetenz“ – Zusammenhänge und Ähnlichkeiten zu anderen Konzepten, ist mehr Verhaltensnähe möglich? – bisher Theoriearbeit und Durchführung einer empirischen Studie
    Ziel = tragfähige und zugleich praxisnahe Definition, basierend auf fundierter Theoriearbeit
  2. Entwicklung und Prüfung spezifischer diagnostischer Tools (z.B. AC-Übung, situatives Interview) als Instrumente für Personalauswahl und -entwicklung – bisher Durchführung einer Studie, aktuell zwei Studien laufend
    Ziel = Development Center, welches aus verschiedenen Teilinstrumenten besteht – Erprobung der Tools in Hochschulbereich und Unternehmen
  3. Bündelung der Aktivitäten aller PG-Mitglieder: theoretisches Fundament + potentielle praktische Anwendung – aktuell Suche nach möglichen Finanzierungswegen
    Ziel = Konzeption eines gemeinsamen geförderten Forschungsprojektes, u.a. um die öffentliche Wahrnehmung stärker auf den Bereich ethischer Kompetenz zu lenken

Termine der Projektgruppentreffen:

Bitte bei der Projektgruppen-Managerin erfragen.

Projektgruppen-Managerin:
Anja Strobel

Mitarbeit im Verein

mitarbeit

Im angehängten Infoblatt finden Sie weitere Informationen zur Zielsetzung des Vereins und den Möglichkeiten zur Mitarbeit.

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